Spezielle Ausbildung in der Hundeschule Bonn

Sie haben ein ganz bestimmtes Ziel, das Sie mit Ihrem Hund erreichen möchten? Hier sind einige Beispiele für spezielle Ausbildungsziele:

Vorbereitung auf den Verhaltestest LHG – NRW zur Befreiung von Beißkorb und Leine

Hier wird individuell, je nach Hund und Gesamtsituation, ausführliche Vorbereitung von Mensch und Hund auf den Verhaltenstest geboten

Sucharbeit

Ein Hund während der Sucharbeit Bei der täglichen Arbeit mit Hunden stellen die Besitzer häufig die Frage nach einer sinnvollen Beschäftigung für ihren Hund. Viele Besitzer erleben bei ihrem Hund schon kurze Zeit nach der Anschaffung, dass er nicht ausgelastet ist. Die täglichen Spaziergänge werden jetzt angereichert: teils mit organisierten, intensiven Spielen mit Artgenossen, teils mit unermüdlichen Frisbee- oder Schleuderballspielen. Zu Hausen ruhen sich die Hunde kurz aus, aber nach einer halben Stunde stehen sie wieder fröhlich vor ihren Besitzern als wollten sie sagen: „Und was machen wir jetzt?“ Und Sie dachten, der Tag würde in aller Ruhe ausklingen? Weit gefehlt – zumindest, wenn es nach ihrem Hund ginge!

Fährtensuche

Die interessanteste und vielseitigste Art und Weise, einen Hund zu fördern und sinnvoll zu beschäftigen, ist die Sucharbeit (vorausgesetzt ist natürlich die Geeignetheit des Hundes). In unseren Nasenarbeitsgruppen trainieren wir meist sportliche Fährtenarbeit, aber auch Schweißfährten. Ebenso beliebt ist das Stöbern nach Gegenständen oder die Spielzeugsuche.

Unter Fährtenarbeit (Sportfährte) versteht man das Legen einer Fährte durch eine Person. Diese geht zu Fuß über natürliche Untergründe wie Wiese, Acker oder Waldboden. Dadurch werden Bodenverletzungen verursacht: Mikroorganismen im Boden oder an/auf Pflanzen beginnen sich zu zersetzten. Der Hund lernt, dieser Spur der Bodenverletzung zu folgen, denn die Trittsiegel (geruchliche Fußabdrücke) riechen anders als der nicht verletzte Boden gleich daneben. Der Hund lernt, dem Verlauf der Fährte zu folgen und an ihrem Ende wartet seine Belohnung. Das ist meist Futter, kann aber auch ein Spielzeug mit anschließendem Spiel sein.

Diese Arbeit wird nicht so schnell langweilig oder eintönig, denn viele verschiedene Faktoren beeinflussen die Fährtenarbeit, z. B. die Länge (30 Schritte oder 2 km), das Wetter (Sonne oder Regen), die Temperatur (Frost oder Mittagshitze), die Bodenverhältnisse (schwerer Ackerboden oder ausgedörrte Heuwiese), um nur einige zu nennen.

Menschensuche

Der Hund hat den Menschen gefunden Hier lernen die Hunde, Menschen zu suchen, ähnlich wie in der Rettungshundearbeit – allerdings als Hobby und ohne Verpflichtungen. Voraussetzung für diese Beschäftigung ist, dass die Hunde fremden Menschen gegenüber freundlich oder zumindest neutral sind und sich motivieren lassen. Sie werden für diese Arbeit entweder mit einem Spiel belohnt oder mit Futter. Die Ausbildung beginnt damit, dass die Hunde mit fremden Menschen spielen, meist sind dies die Kursteilnehmer. Danach lernt der Hund ein Anzeigeverhalten, meist das Verbellen. Wenn diese ersten, sehr wichtigen Schritte gelungen sind, geht es weiter zur Sucharbeit und hier beginnt dann eine sehr interessante Arbeit für den Hund und seinen Besitzer (und den Trainer).

Stöbern

Stöbern – Der Hund hat sein Spielzeug gefunden Beim Stöbern nach Gegenständen (Verlorenensuche) sucht der Hund Gegenstände, denen menschliche Witterung anhaftet und zeigt sie an.Der Hund lernt, viele Gegenstände zu suchen, die Sie (oder eine fremde Person) berührt haben, z. B. einen Autoschlüssel, eine Hundeleine oder ein Mobiltelefon. Der Gegenstand wird z.B. auf einer Wiese in einem hohen Grasbüschel versteckt (der Hund kann dies natürlich nicht sehen, sonst müsste er ja nicht suchen). Auf Kommando läuft der Hund über die Wiese, sucht den Gegenstand und zeigt ihn an. Daraufhin folgt eine Belohnung durch Futter oder Spielzeug.Bei der Spielzeugsuche sucht der Hund ein Spielzeug, das von Ihnen z.B. in einem Holzstapel, unter einem dicken Stein oder in einem Baum versteckt wurde. Der Hund nimmt das Spielzeug auf, wenn es erreichbar ist oder zeigt es z.B. durch Verbellen an, wenn er es nicht erreichen kann. Seine Belohnung ist das Spiel mit dem Spielzeug.

Speziell bei jagdlich motivierten Hunde, wird mit der Suche nach Menschenfährten, Gegenständen oder einem Spielzeug das angeborene Hetz- oder Jagdverhalten häufig umgelenkt. Sollte es sich um Hunde handeln, die Wild hetzen, muss dieses Verhalten parallel oder zuvor im Einzeltraining abgestellt werden